Zehn Jahre „Freiheit und ich“ – Frau Zimmermann, was hat die Nemetschek Stiftung 2015 bewogen, eine Ausstellung über Freiheitsrechte zu initiieren?
Silke Zimmermann
Herr Spitz, im gleichen Jahr gründete sich die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF), um die Grund- und Menschenrechte mit rechtlichen Mitteln zu verteidigen. Was war der Anstoß dafür?
Malte Spitz
Trotz aller Herausforderungen herrscht keine Resignation, sondern ein wachsendes Bewusstsein für den Wert unserer Freiheit.
Malte Spitz
Generalsekretär GFF
Ist den Menschen im Land die Bedeutung der Freiheitsrechte für ihr eigenes Leben bewusst? Oder müssen Sie dafür erst sensibilisieren?
Malte Spitz
Frau Zimmermann, „Freiheit und ich“ hat in Schulen, Vereinen, Bürgerhäusern und Universitäten dieses Bewusstsein in der Öffentlichkeit gestärkt. Welche Rückmeldungen haben Sie von Besucher*innen und Gastgeber*innen erhalten?
Silke Zimmermann
Entscheidend ist, wie Freiheitsrechte im Alltag erlebt und gelebt werden.
Silke Zimmermann
Nemetschek Stiftung
Herr Spitz, sind die Freiheitsrechte heute bedrohter als vor zehn Jahren?
Malte Spitz
Wie populär ist das Engagement der GFF für gleiche Rechte und soziale Teilhabe – gerade in Zeiten hitziger Debatten über Migration und Sozialleistungen?
Malte Spitz
Welche Gefahren sehen Sie heute und in Zukunft für die Freiheitsrechte – mit Blick auf die Wahlsiege der AfD in Deutschland sowie anderer rechter Parteien in ganz Europa und dem Politikwechsel unter der Trump-Regierung in den USA?
Silke Zimmermann
Herr Spitz?
Malte Spitz
Über „Freiheit und ich“
„Freiheit und ich“ war eine interaktive Wanderausstellung der Nemetschek Stiftung, die Menschen über zehn Jahre hinweg dazu einlud, die im Grundgesetz verankerten Freiheitsrechte neu zu entdecken.



